Der Ortsteil Sündersbühl

Sündersbühl  hatte im Jahr 1809 insgesamt 40 Häuser.

Der Sündersbühl (= Sinter-Hügel) lag an der Stelle, da die heutige Heinrichstraße in die Rothenburger Straße mündet. Hier stand das Burgfriedschlößlein und der Lenzenhof.

Ein Gedenkstein ist noch im Hof, Rothenburger Straße 160 zu sehen. Reste der Schlossmauer finden sich am Ende der Kollwitzstraße und im Bereich der Zweigstraße, wie im Bild unten abgebildet.

Über Jahrhunderte hinweg war die Dompropstei Bamberg Eigentümer, die zwei Nürnberger Patriziern den Grundbesitz zum Lehen gab.

Mit "Nützel von Sündersbühl" starb jedoch 1747 das Geschlecht derer von Sündersbühl aus. 
Das Nützel-Hallersche Schlößlein das auf dem Gelände des alten Schlachthofes dem heutigen Pfarramt St. Leonhard-Schweinau gegenüberlag, wurde 1942 bei einem Luftangriff zerstört.