Die Geschichte von St. Leonhard-Schweinau

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Die Gemeinde Sündersbühl wird 1341 zum ersten  Mal urkundlich erwähnt. Sie bestand aus den Dörfern Sündersbühl (Rothenburger Straße, Ecke Schweinauer Straße bis hin zur Heinrichstraße)  und St. Leonhard, das um den Leonhardsplatz gelegen war. Noch im Jahr 1809 umfasste  das Dorf Sündersbühl nur 32 und das Dorf St. Leonhard 8 Häuser. Der Name "Sündersbühl" leitet sich von "Sinter", der alten Bezeichnung  für "Hammerschlag", und dem Wort "Bühl" für "Hügel" ab. Sündersbühl bedeutet also  in unserer heutigen Sprache "Schmiedehügel" und nicht "Hügel der Sünder".

Der Name "Schweinau" oder "Sinawe" bedeutet nur "eine saftige Wiese, um darauf Schweine zu hüten." Das Dorf Schweinau, das das Marktrecht besaß und lange Zeit zum Bistum Bamberg und später zu den Marktgrafen in Ansbach gehörte, wurde im Jahre 1899 nach Nürnberg eingemeindet. Übrigends Schweinau gehörte auch 10 Jahre (von 1796 bis 1806) zu Preuzßen. Aus dieser Zeit stammt das Liedlein „Hupf mit der Durl, tanz mit der Durl bis auf Schweinau“. Es erzählt von der Dorothea, genannt „Durl“ , die Nürberger Burschen in die Schweinauer Bordell-Wirtschaften lockte, um sie für das preußische Militär zu werben.